Clomifen – was ist das?

Was stellt Clomifen (Clomid) dar? Clomifen (Clomid) ist ein medikamentöses Präparat, das zur pharmakologischen Gruppe von Antiöstrogenen gehört und die Erzeugung von Gonadotropinen fördert. Die Arznei bewirkt die Empfängnis und wird zur Behandlung von Geschlechts- und Reproduktionskrankheiten.

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Wie wirkt das Präparat Clomifen (Clomid)

Die Patienten interessieren sich dafür, was Clomifen darstellt. Die Wirkung des Präparats ist auf intensive Stimulierung der hormonalen Aktivität gerichtet. Der Wirkstoff ist Clomifen. Die Arznei ist kein Hormon, jedoch verbindet sich dieser Stoff mit Hirnrezeptoren, die für die Erzeugung von Geschlechtshormonen verantwortlich sind.

In kleinen Dosen verstärkt das Präparat die Sekretion von Gonadotropinen. Es fördert die Ovulation. Bei geringem Gehalt der Östrogenhormone im Organismus erzielt die Arznei einen mäßigen östrogenen Effekt. Die beträchtlichen Dosen von Clomifen bewirken die Erzeugung der minderen Zahl von Gonadotropinen im Organismus und unterstützen die Normalisierungsprozesse von Ovulation bei Frauen und die von Spermabildung bei Männern. Bei hohem Östrogengehalt übt das Präparat antiöstrogene Wirkung aus. In großen Dosen hemmt es die Sekretion von Gonadotropinen.

Die Arznei Clomifen (Clomid) erschien auf dem pharmazeutischen Markt vor kurzem und bekam inzwischen zahlreiche positive Gutachten. Die Statistik des Behandlungsverfahrens ist erfolgsträchtig. In 30 % der Fälle führt die Behandlung mit Clomifen zum Eintritt der erwünschten Schwangerschaft. Das Präparat erhöht die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft. Die Arznei Clomifen wird in Form von Tabletten hergestellt. Eine optimale Dosierung von Clomifen und die Behandlungsdauer werden in jedem konkreten Fall individuell festgelegt.

Indikationen zur Anwendung

Clomifen wird den Patienten beim Vorliegen folgender Indikationen empfohlen:

  • anovulatorische Unfruchtbarkeit;
  • Amenorrhoe (primäre, sekundäre, postkontrazeptive);
  • androgene Insuffizienz;
  • polyzystisches Ovarium;
  • Oligospermie;
  • Galaktorrhoe;
  • Gebärmutterblutungen;
  • Stein-Leventhal-Syndrom;
  • Chiari-Frommel-Syndrom;
  • nicht ausreichende Samenerzeugung bei Männern.

Die Arznei Clomifen wird zur Behandlung der Unfruchtbarkeit, die durch sekundäre Hypofunktion des Eierstocks hervorgerufen ist, und zur Stimulierung der Ovulation angewendet.

Kontraindikationen zur Anwendung

Clomifen wird zur Behandlung von Patientinnen, die offensichtliche Kontraindikationen zum Eintritt der Schwangerschaft aufweisen, nicht angewendet.

Nicht empfohlen wird das Präparat bei:

  • erhöhter Empfindlichkeit und individuelle Unverträglichkeit gegen den Wirkstoff;
  • Endometriose;
  • Pathologie des Sehapparats;
  • Tumorneubildungen im Bereich von Hypophyse und Geschlechtsorganen;
  • schwergradige Nieren- und Leberinsuffizienz;
  • verstärkte Neigung zur Thrombenbildung;
  • nicht ausreichende Hypophysenfunktion;
  • Blutungen unklarer Ätiologie;
  • während der Schwangerschaft;
  • während der Laktation.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von Clomifen können nicht bei allen Patienten zum Vorschein kommen und negativen Einfluss auf den Verdauungstrakt und das Zentralnervensystem ausüben:

  • Bauchblähung;
  • vermehrte Schweißabsonderung;
  • Schwindel;
  • Kopfschmerzen, erhöhte Müdigkeit;
  • Schlafstörungen, erhöhte Erregbarkeit;
  • häufige Harndränge;
  • ziehende Schmerzen, lokalisiert im Unterbauchbereich;
  • Entwicklung allergischer Reaktionen;
  • Übelkeit, anfallartiges Erbrechen;
  • Sehfunktionsstörungen.

Vor der Einnahme von Clomifen ist es wünschenswert, sich durch einen Facharzt beraten zu lassen!

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